konnotieren (Verb) – einem Wort oder Ausdruck eine zusätzliche, gefühlsmäßige oder assoziative Bedeutung beimessen, die über die reine Sachbedeutung hinausgeht.
Synonyme zu „konnotieren“
mitbedeuten
implizieren
suggerieren
andeuten
mitschwingen lassen
hinterlegen
aufladen
verbinden
belegen
anspielen auf
hinführen zu
Gegenteile & Gegenstücke
entemotionalisieren
sachlich beschreiben
Was bedeutet „konnotieren“?
Das Verb konnotieren beschreibt den Vorgang, einem sprachlichen Zeichen über seine denotative (sachliche) Grundbedeutung hinaus eine gefühlsmäßige, bewertende oder assoziative Nebenbedeutung zu verleihen. So kann ein Wort wie „Hund“ je nach Kontext positiv („treuer Begleiter“) oder negativ („Köter“) konnotiert sein. In der Linguistik und Rhetorik ist die Unterscheidung zwischen Denotation und Konnotation zentral.
Wortart: schwaches Verb, trennbar? In der Regel untrennbar (konnotieren – konnotiert – hat konnotiert).
Anderes Wort für: Eine der häufigsten Alternativen ist assoziieren – etwas mit einer bestimmten Vorstellung oder Emotion verbinden.
„konnotieren“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Was bedeutet „konnotieren“ in der Sprachwissenschaft?
Es bezeichnet den Prozess, einem Wort über seine Kernbedeutung (Denotation) hinaus eine zusätzliche, oft emotionale oder wertende Nebenbedeutung (Konnotation) zuzuschreiben – z. B. „Freiheit“ positiv, „Käfig“ negativ.
Kann man „konnotieren“ auch im Alltag verwenden?
Ja, vor allem in der Bildungssprache. Man sagt etwa: „Der Begriff ‚Heimat‘ ist für viele Menschen positiv konnotiert.“ Es wird fast immer passiv oder reflexiv gebraucht.
Was ist der Unterschied zwischen „konnotieren“ und „denotieren“?
„Denotieren“ meint die reine, sachliche Grundbedeutung (z. B. „Hund“ = Haustier, Vierbeiner). „Konnotieren“ fügt die subjektiven, assoziativen oder kulturellen Nebenbedeutungen hinzu (treu, bellend, gefährlich).