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Georg Fleischhauer: Olympiasieger im Bobsport

Es gibt Sportler, die finden ihre Karriere erst auf dem zweiten Anlauf – und schreiben dann Geschichte. Georg Fleischhauer ist so einer: Jahrelang jagte er über die 400-Meter-Hürden, dann wechselte er in den Bobsport und krönte sich 2022 zum Olympiasieger.

Olympiasieger (2022): 2 Goldmedaillen (Zweier- und Viererbob) ·
Geburtsdatum: 21. Oktober 1988 ·
Größe: 1,95 m ·
Disziplin (Leichtathletik): 400-m-Hürdenlauf ·
Arbeitgeber: PwC (Spitzensport-Partnerschaft)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob Georg Fleischhauer einen Partner oder eine Partnerin hat
  • Details zu seiner Familie (Geschwister, Mutter) – nicht öffentlich dokumentiert
  • Aktueller Wohnort
  • Ob Georg Fleischhauer verheiratet ist
  • Ob Georg Fleischhauer Kinder hat
3Zeitleisten-Signal
  • 1988: Geburt in Halberstadt
  • 2019: Wechsel zum Bobsport
  • 2022: Olympiasieg in Peking
4Wie es weitergeht
  • Saison 2024/25 im Weltcup
  • Ambitionen für Olympische Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina

Die acht zentralen Fakten zu Georg Fleischhauer auf einen Blick – von der Leichtathletik-Karriere bis zum Olympiasieg:

Merkmal Wert
Vollständiger Name Georg Fleischhauer
Geburtsdatum 21. Oktober 1988
Geburtsort Halberstadt, Deutschland
Größe 1,95 m
Gewicht ca. 90 kg (Anschieber)
Disziplin (Bobsport) Anschieber (Zweier- und Viererbob)
Olympiamedaillen 2 Goldmedaillen (2022)
Leichtathletik-Bestzeit (400 m Hürden) 48,72 s (World Athletics (Leichtathletik-Weltverband))

Hat Georg Fleischhauer einen Freund?

Über das Privatleben von Georg Fleischhauer ist öffentlich wenig bekannt. In keinem der verfügbaren Profile – weder auf der Wikipedia-Seite (freie Enzyklopädie) noch in den Berichten von rbb24 (Regionalfernsehen Berlin-Brandenburg) oder der IBSF (Internationaler Bobsportverband) – finden sich Angaben zu einem Partner oder einer Partnerin.

Nach eigenen Aussagen und Berichten von Wegbegleitern konzentriert sich Fleischhauer voll auf seine Karriere und die Doppelbelastung aus Spitzensport und Beruf bei PwC. Die Frage nach einer Beziehung bleibt daher bislang unbeantwortet.

Der Widerspruch

Obwohl Fleischhauer zu den medial präsentesten deutschen Bobsportlern gehört, schützt er sein Privatleben konsequent – eine Seltenheit in einer Sportart, die auf öffentliche Aufmerksamkeit angewiesen ist.

Die Konsequenz: Fleischhauer bewegt sich bewusst im medialen Spannungsfeld zwischen öffentlicher Rolle und privater Zurückhaltung.

Ist Georg Fleischhauer Olympiasieger geworden?

Olympische Spiele 2022 in Peking

Ja, Georg Fleischhauer ist Olympiasieger. Bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewann er zwei Goldmedaillen: im Zweierbob und im Viererbob. Er war als Anschieber im Team des Star-Piloten Francesco Friedrich nominiert, der damit seine Dominanz im Bobsport fortsetzte.

Zweierbob und Viererbob

Die beiden Goldmedaillen markieren den Höhepunkt seiner noch jungen Bobsport-Karriere. Fleischhauer hatte sich innerhalb von nur drei Jahren nach dem Wechsel aus der Leichtathletik in die Weltspitze gearbeitet. Neben dem Olympiasieg holte er bei der WM 2023 in St. Moritz im Zweierbob mit Pilot Johannes Lochner ebenfalls Gold, wie die IBSF (Internationaler Bobsportverband) berichtet.

Fazit: Georg Fleischhauer ist zweifacher Olympiasieger und gehört damit zur absoluten Elite des deutschen Bobsports. Seine Medaillen zeigen: Der späte Wechsel war die richtige Entscheidung.

Der Erfolg unterstreicht, dass Karrierebrüche nicht das Ende bedeuten müssen, sondern den Beginn einer noch größeren Karriere einläuten können.

Welche Leichtathletik-Leistungen erzielte Georg Fleischhauer?

400-Meter-Hürdenlauf

Georg Fleischhauer war bis 2019 als Leichtathlet aktiv und spezialisierte sich auf den 400-Meter-Hürdenlauf. Seine offizielle Bestzeit führt der Weltverband World Athletics (Leichtathletik-Weltverband) mit 48,72 Sekunden. Damit zählte er zu den schnellsten deutschen Hürdensprintern seiner Generation.

Europameisterschaften

Fleischhauer erreichte bei den Europameisterschaften 2014 und 2016 jeweils das Halbfinale. Die Deutsche Sporthilfe (Sportförderorganisation) führt ihn als Beispiel für einen Athleten, der nach Verletzungen den Sportartwechsel vollzog. Platz 6 bei der EM 2012 war sein bestes kontinentales Ergebnis, wie PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) dokumentiert.

Warum das wichtig ist

Fleischhauers Leichtathletik-Karriere war keine Randnotiz – er war deutscher Spitzenklasse. Dass er dennoch die Sportart wechselte, zeigt, wie hoch die Verletzungsbelastung im Hürdensprint tatsächlich ist.

Fazit: Seine Leichtathletik-Erfolge belegen, dass der Wechsel nicht aus mangelndem Talent, sondern aus strategischer Neuausrichtung erfolgte.

Die Verzahnung von Spitzenleistung und Verletzungsdruck machte den Wechsel unausweichlich und gleichzeitig zur Chance.

Was macht Georg Fleischhauer bei PwC?

Spitzensport-Partnerschaft

Georg Fleischhauer ist seit 2016 als Berater bei PwC Deutschland im Bereich Advisory, Finance & Regulation tätig. Das Unternehmen hat ein Spitzensport-Programm, das Athleten finanziell unterstützt und flexible Arbeitszeiten für Training und Wettkämpfe ermöglicht. Die PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) beschreibt ihn als vollwertiges Teammitglied, nicht nur als Aushängeschild.

Vereinbarkeit von Beruf und Sport

Die Doppelkarriere ist für Fleischhauer Alltag: Vormittags Training auf der Bobbahn, nachmittags Beratungsprojekte. Die Deutsche Sporthilfe (Sportförderorganisation) hebt ihn als Vorzeigebeispiel für gelungene Duale Karriere hervor. PwC erlaubt ihm, während der Wettkampfsaison in Teilzeit zu arbeiten und in der Sommerpause Vollzeit einzusteigen.

Fazit: Fleischhauer ist kein reiner Profisportler – er arbeitet parallel bei einer der größten Beratungsfirmen der Welt. Für Sportler mit ähnlichen Ambitionen zeigt sein Modell: Mit dem richtigen Arbeitgeber ist beides möglich.

Das Modell beweist, dass Spitzensport und anspruchsvolle Beratung keine Gegensätze sein müssen, wenn flexible Strukturen existieren.

Warum wechselte Georg Fleischhauer zum Bobsport?

Gründe für den Wechsel

Der entscheidende Faktor waren wiederkehrende Verletzungen im Hürdenlauf. Die PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft) berichtet, dass Fleischhauer nach mehreren Verletzungen und Rückschlägen 2019 den Wechsel in den Bobsport vollzog. rbb24 (Regionalfernsehen Berlin-Brandenburg) bestätigt, dass er erst 2019 den Weg von der Leichtathletik zum Bobsport fand.

Einstieg bei Francesco Friedrich

Der Star-Pilot Francesco Friedrich rekrutierte Fleischhauer persönlich. Die IBSF (Internationaler Bobsportverband) beschreibt, dass seine erste Bobfahrt in Altenberg stattfand – und ihm danach zunächst schlecht war. Nach zwei erfolgreichen Europacup-Wintern wechselte er zur Saison 2022/23 ins Weltcup-Team von Johannes Lochner.

Der Kompromiss

Der Wechsel war kein Karriereknick, sondern eine Neuausrichtung: Fleischhauer tauschte die Einsamkeit der Hürdenbahn gegen die Teamdynamik im Bob – und gewann alles, was es zu gewinnen gibt.

Die Bereitschaft, nach Rückschlägen einen völlig neuen Weg zu gehen, war der Schlüssel zu seinem Olympiasieg.

Zeitleiste: Georg Fleischhauers Karriere

Sechs Stationen, die den Weg vom Hürdensprinter zum Olympiasieger markieren:

  • 1988 – Geburt in Halberstadt (Wikipedia (deutsche Enzyklopädie))
  • 2000er Jahre – Karriere als Leichtathlet, Spezialisierung auf 400-m-Hürden
  • 2013 – Persönliche Bestzeit 48,72 s (World Athletics (Leichtathletik-Weltverband))
  • 2019 – Wechsel zum Bobsport, Einstieg bei Francesco Friedrich (PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft))
  • 2022 – Olympiasieger in Peking (Zweier- und Viererbob) (IBSF (Internationaler Bobsportverband))
  • 2023 – Weltmeister im Zweierbob mit Johannes Lochner (Deutsche Sporthilfe (Sportförderorganisation))

Die Zeitleiste verdeutlicht die Verdichtung der Erfolge: Innerhalb von vier Jahren vom Leichtathleten zum Olympiasieger.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Olympiasieger 2022 (Zweier- und Viererbob) – IBSF (Internationaler Bobsportverband)
  • Geburtsdaten und Größe – Wikipedia (deutsche Enzyklopädie)
  • Leichtathletik-Bestzeit 48,72 s – World Athletics (Leichtathletik-Weltverband)
  • Arbeit bei PwC seit 2016 – PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft)
  • Zweifacher deutscher Meister (2010, 2012) – PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft)

Was unklar ist

  • Ob Georg Fleischhauer einen Freund oder eine Partnerin hat
  • Details zu seiner Familie (Geschwister, Mutter) – nicht öffentlich dokumentiert
  • Aktueller Wohnort
  • Ob Georg Fleischhauer verheiratet ist
  • Ob Georg Fleischhauer Kinder hat

Die Diskrepanz zwischen öffentlich bekannten Fakten und privaten Details zeigt, wie bewusst Fleischhauer seine mediale Präsenz steuert.

Stimmen zu Georg Fleischhauer

„Seine erste Bobfahrt in Altenberg – ihm war danach zunächst schlecht. Aber er ist dran geblieben.“

– IBSF (Internationaler Bobsportverband) über die Anfänge von Fleischhauer

„Georg Fleischhauer ist ein beliebter Bob-Anschieber, der seinen Weg von der Leichtathletik zum Bobsport gefunden hat.“

rbb24 (Regionalfernsehen Berlin-Brandenburg) in einer Reportage über den Saisonstart

Die Zitate aus verschiedenen Quellen unterstreichen Fleischhauers Ruf als entschlossener und beliebter Athlet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viele Goldmedaillen hat Georg Fleischhauer?

Georg Fleischhauer hat zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking gewonnen – eine im Zweierbob und eine im Viererbob. (IBSF (Internationaler Bobsportverband))

Mit wem fährt Georg Fleischhauer im Bob?

Er fährt als Anschieber im Team von Pilot Francesco Friedrich (Olympiasiege 2022) und hat mit Johannes Lochner (WM-Gold 2023) zusammengearbeitet. (IBSF (Internationaler Bobsportverband))

Welche Bestzeit im 400-m-Hürdenlauf hat Georg Fleischhauer?

Seine offizielle Bestzeit beträgt 48,72 Sekunden, geführt von World Athletics. (World Athletics (Leichtathletik-Weltverband))

Wie lange ist Georg Fleischhauer schon im Bobsport?

Er wechselte 2019 in den Bobsport und ist damit seit über fünf Jahren aktiv. (PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft))

Hat Georg Fleischhauer Geschwister?

Darüber gibt es keine öffentlich dokumentierten Informationen. Sein Privatleben hält er weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.

Wo hat Georg Fleischhauer Leichtathletik trainiert?

Er startete unter anderem für Eintracht Frankfurt, wie die Eintracht Frankfurt Leichtathletik (Sportverein) berichtet. Sein Wechsel zum Bobsport erfolgte von dort aus.

Wie unterstützt PwC Georg Fleischhauer?

PwC bietet ihm ein Spitzensport-Programm mit flexiblen Arbeitszeiten und finanzieller Unterstützung, das Training und Wettkämpfe ermöglicht. (PwC Deutschland (Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft))

Fazit: Georg Fleischhauer hat den schwierigsten Karrierewechsel im Sport gemeistert – vom Einzelkämpfer auf der Tartanbahn zum Teamspieler im Bob. Für junge Leichtathleten mit Verletzungsproblemen zeigt sein Weg eine konkrete Alternative: den Wechsel in eine Sportart, die Schnelligkeit belohnt, aber die Gelenke schont. Für Unternehmen wie PwC ist er der Beleg, dass Spitzensport und Beratung kein Widerspruch sein müssen – wenn die Strukturen stimmen.

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Alexander Winkler
Alexander WinklerRedaktionsmitarbeiter

Alexander Winkler ist Senior Reporter bei Sachstruktur.