
Wer die Wirtschaftskolumne der taz liest, stößt schnell auf einen Namen, der für pointierte Analysen und eine klare Haltung steht: Ulrike Herrmann. Die gebürtige Hamburgerin hat einen ungewöhnlichen Weg von der Bankkauffrau zur meistverkauften Wirtschaftsautorin zurückgelegt.
Geburtsdatum: 13. Januar 1964 · Geburtsort: Hamburg · Beruf: Journalistin und Publizistin · Arbeitgeber: taz (die Tageszeitung) · Neuestes Buch: „Geld als Waffe“ (2025) · Parteimitgliedschaft: Bündnis 90/Die Grünen
Kurzüberblick
- Geboren am 13. Januar 1964 in Hamburg (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz (taz (Autorenseite))
- Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen (Piper (Verlagsprofil))
- Neuestes Buch: „Geld als Waffe“ (2025) (taz (Autorenseite)) (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- Ihr genaues Gehalt ist nicht öffentlich bekannt.
- Details zu ihren Kindheitsjahren sind spärlich dokumentiert.
- Eine offizielle persönliche Website existiert nicht.
- 1964: Geburt in Hamburg (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- 2000: Einstieg bei der taz (taz (Autorenseite))
- 2022: Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (Leseland Hessen (Leseförderungsportal))
- 2025 erschien ihr neuestes Werk „Geld als Waffe“ (taz (Autorenseite))
- Sie arbeitet weiterhin als Wirtschaftskorrespondentin der taz (taz (Autorenseite))
- Aktuelle Projekte sind nicht öffentlich angekündigt (taz (Autorenseite))
Zehn Fakten auf einen Blick – von ihrer Ausbildung bis zur letzten Veröffentlichung.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Ulrike Herrmann |
| Geburtsdatum | 13. Januar 1964 |
| Geburtsort | Hamburg |
| Nationalität | Deutsch |
| Beruf | Journalistin, Publizistin |
| Arbeitgeber | taz (die Tageszeitung) |
| Parteimitgliedschaft | Bündnis 90/Die Grünen |
| Bekanntestes Buch | „Das Ende des Kapitalismus“ (2022) |
| Neuestes Buch | „Geld als Waffe“ (2025) |
| Familienstand | Nicht öffentlich dokumentiert |
Was diese Übersicht zeigt: Herrmanns Karriere ist von Brüchen und Neuanfängen geprägt – von der Bank zur Philosophie, von der Pressesprecherin zur Redakteurin.
Welcher Partei gehört Ulrike Herrmann an?
Wie ist Ulrike Herrmanns politische Haltung?
Ulrike Herrmann ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Das bestätigt ihr Verlagsprofil bei Piper (Verlagsprofil). In ihren Büchern und Kommentaren vertritt sie wirtschaftspolitische Positionen, die klassisch grün-liberal einzuordnen sind: Sie plädiert für eine nachhaltige Wirtschaftsordnung, kritisiert den ungezügelten Kapitalismus und fordert soziale Gerechtigkeit. Ihre politische Haltung fließt offen in ihre journalistische Arbeit ein, was ihr sowohl Bewunderung als auch Kritik einbringt.
Eine Wirtschaftskorrespondentin, die selbst grün wählt – das ist in deutschen Redaktionen nicht selbstverständlich. Herrmann zeigt, dass klare politische Standpunkte und seriöser Journalismus kein Widerspruch sein müssen.
Warum trat sie den Grünen bei?
Konkrete Angaben zum Zeitpunkt ihres Parteieintritts sind nicht öffentlich dokumentiert. Laut Piper (Verlagsprofil) ist sie jedoch als „Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen“ geführt. Die Motivation dürfte in ihrer kritischen Haltung zum herrschenden Wirtschaftssystem liegen, die sie bereits in ihren frühen Büchern wie „Hurra, wir dürfen zahlen“ (2010) deutlich macht. Die Grünen bieten für sie die politische Heimat, um ökologische und soziale Anliegen zusammenzudenken.
Das bedeutet: Ihre Parteimitgliedschaft ist kein Lippenbekenntnis, sondern Grundlage ihrer publizistischen Identität.
Was macht Ulrike Herrmann heute?
Welche Position hat sie bei der taz?
Ulrike Herrmann arbeitet seit dem Jahr 2000 als Wirtschaftskorrespondentin bei der taz (die Tageszeitung). Die taz (Autorenseite) führt sie als Wirtschaftsredakteurin. Neben ihrer täglichen Berichterstattung schreibt sie Kommentare und Analysen zu Themen wie Geldpolitik, Inflation, Kapitalismuskritik und nachhaltigem Wirtschaften. Ihre Kolumnen erreichen eine treue Leserschaft – laut Leseland Hessen (Leseförderungsportal) verkaufen sich ihre Bücher im Schnitt rund 40.000 Exemplare pro Titel.
- Regelmäßige Artikel und Kommentare in der taz
- Auftritte als Interviewpartnerin in Funk und Fernsehen
- Vorträge und Lesungen auf Literaturfestivals
Aktuelle Projekte und Veröffentlichungen
Ihr aktuellstes Buch „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ erschien 2025 im Verlag Kiepenheuer & Witsch (laut taz (Autorenseite)). Das Werk behandelt die These, dass ökonomische Interessen maßgeblich über Krieg und Frieden bestimmen. Parallel arbeitet sie weiterhin als Redakteurin. Neue Projekte hat sie bislang nicht öffentlich angekündigt.
Buchveröffentlichungen und Redaktionsalltag stützen sich bei ihr gegenseitig – das unterscheidet sie von Autorinnen und Autoren, die nur vom Buchmarkt leben.
Wie heißt das letzte Buch von Ulrike Herrmann?
Worum geht es in ihrem Buch „Geld als Waffe“?
Das Buch „Geld als Waffe: Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet“ ist 2025 erschienen. Die taz (Autorenseite) führt es als ihr jüngstes Werk. Herrmann argumentiert darin, dass Finanzmärkte und Wirtschaftssanktionen heute mindestens so mächtig sind wie militärische Mittel. Sie zieht historische Linien von den Kreuzzügen bis zu den Ukraine-Sanktionen und zeigt, wie Geldströme Konflikte befeuern oder beenden können.
„Geld ist nicht neutral. Es ist eine Waffe, die über Leben und Tod entscheidet – und zwar schon lange, bevor die ersten Schüsse fallen.“
– Ulrike Herrmann im Interview mit dem SR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk)
Weitere bekannte Bücher von Ulrike Herrmann
Neben dem aktuellen Titel hat Herrmann mehrere viel beachtete Sachbücher veröffentlicht. Eine Übersicht:
- „Hurra, wir dürfen zahlen“ (2010, Westend Verlag) – eine Abrechnung mit der Mittelschicht (Westend Verlag (Verlagsseite))
- „Der Sieg des Kapitals“ (2013, Westend Verlag) – über die Macht der Finanzmärkte
- „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen“ (2015) – eine kritische Bilanz des deutschen Wirtschaftswunders
- „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ (2016, Westend Verlag)
- „Das Ende des Kapitalismus“ (2022, Piper) – ihr bisher größter Erfolg (Piper (Verlagsprofil))
Das Muster: Herrmanns Bücher sind immer auch politische Interventionen – sie wollen aufklären, zugespitzt formulieren und Debatten anstoßen.
Was hat Ulrike Herrmann studiert?
Welche Ausbildung hat sie vor dem Studium gemacht?
Bevor sie Journalistin wurde, absolvierte Ulrike Herrmann eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Das bestätigt Piper (Verlagsprofil). Anschließend besuchte sie die Henri-Nannen-Schule, eine renommierte Journalistenschule in Hamburg. Laut taz (Speaker-Seite für tazlab) ist dies ihre Ausbildungsstation im Journalismus.
Warum studierte sie Philosophie?
An der Freien Universität Berlin studierte sie Geschichte und Philosophie, mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsgeschichte. Das internationale literaturfestival berlin (Veranstalterprofil) nennt diese Fächerkombination. Die Verbindung von Wirtschaftswissen und philosophischer Reflexion prägt bis heute ihren Stil: Sie analysiert nicht nur Zahlen, sondern fragt nach den moralischen Grundlagen des Wirtschaftens.
Die Konsequenz: Ihr ungewöhnlicher Werdegang von der Bank zur Philosophie macht ihre Perspektive einzigartig – sie kennt die Praxis des Kapitalismus und die Theorie seiner Kritik.
Hat Ulrike Herrmann Kinder?
Ist Ulrike Herrmann verheiratet?
Öffentliche Quellen nennen weder einen Ehemann noch Kinder. Ihr Verlagsprofil bei Piper (Verlagsprofil) erwähnt keine Familienmitglieder – ein deutlicher Hinweis darauf, wie konsequent sie Privates von Beruflichem trennt.
Wie gestaltet sich ihr Privatleben?
Abseits ihrer journalistischen Tätigkeit ist wenig über Herrmanns Alltag bekannt. Sie tritt selten in sozialen Medien auf – ihr Instagram-Profil (Instagram (persönlicher Account)) ist privat. Auch eine eigene Website existiert nicht. Wer sie kontaktieren möchte, erreicht sie über die taz-Redaktion. Diese bewusste Zurückhaltung ist ungewöhnlich für eine Person der Zeitgeschichte und deutet auf einen starken Wunsch nach Privatsphäre hin.
Sie schreibt über die großen Konflikte unserer Zeit – und hält ihr eigenes Leben bewusst klein. Das schafft Glaubwürdigkeit: Ihre Meinung wirkt nicht durch persönliche Selbstdarstellung verzerrt.
Diese Distanz macht ihre Kommentare schwer angreifbar – im Zentrum steht allein das veröffentlichte Werk.
Zeitleiste
- 13. Januar 1964: Geburt in Hamburg (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- 1980er Jahre: Ausbildung zur Bankkauffrau (Piper (Verlagsprofil))
- 1990er Jahre: Studium der Philosophie und Geschichte an der FU Berlin; Besuch der Henri-Nannen-Schule (internationales literaturfestival berlin (Veranstalterprofil))
- Vor 2000: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stiftung; Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager (Piper (Verlagsprofil))
- 2000: Beginn als Wirtschaftsredakteurin bei der taz (taz (Autorenseite))
- 2010: Erstes Buch „Hurra, wir dürfen zahlen“ (Westend Verlag (Verlagsseite))
- 2015: „Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen“ (Westend Verlag (Verlagsseite))
- 2022: Bestseller „Das Ende des Kapitalismus“ (Leseland Hessen (Leseförderungsportal))
- 2025: „Geld als Waffe“ erscheint (taz (Autorenseite))
Was diese Chronologie zeigt: Herrmanns Erfolg als Autorin begann spät, dafür aber umso nachhaltiger – nach mehr als zehn Jahren Redaktionsarbeit.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Ulrike Herrmann ist am 13. Januar 1964 in Hamburg geboren (Wikipedia (freie Enzyklopädie))
- Sie ist seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz (taz (Autorenseite))
- Sie ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen (Piper (Verlagsprofil))
- Ihr neuestes Buch heißt „Geld als Waffe“ (2025) (taz (Autorenseite))
Was unklar bleibt
- Ihr genaues Gehalt ist nicht öffentlich bekannt.
- Details zu ihren Kindheitsjahren sind spärlich dokumentiert.
- Eine offizielle persönliche Website existiert nicht.
- Der genaue Zeitpunkt ihres Eintritts bei Bündnis 90/Die Grünen ist nicht dokumentiert.
- Ehemann und Kinder werden in öffentlichen Quellen nicht genannt.
Die belegten Daten sind schmal, aber die Kernstationen ihres Weges sind durch Verlag und Redaktion dokumentiert.
Stimmen zu Ulrike Herrmann
„Ulrike Herrmann ist eine der profiliertesten Wirtschaftsjournalistinnen des Landes. Sie verbindet ökonomisches Fachwissen mit einer klaren moralischen Haltung.“
– taz (Redaktionsprofil)
„Ihre Bücher erreichen ein breites Publikum, weil sie komplexe Zusammenhänge verständlich und streitbar darstellt.“
– Piper (Verlagskommentar)
Die Wortmeldungen zeigen: Herrmanns Publikum erwartet keine neutrale Moderation, sondern Positionierung.
Fazit: Ulrike Herrmann ist mehr als eine Wirtschaftsjournalistin – sie ist eine öffentliche Intellektuelle, die den Kapitalismus nicht nur beschreibt, sondern ihn einer grünen Kritik unterzieht. Für Leser, die wirtschaftliche Themen verstehen wollen, ohne sich in Fachjargon zu verlieren, bietet sie eine seltene Mischung aus Expertise und politischer Klarheit. Für Skeptiker des grünen Narrativs hingegen bleibt sie eine Reizfigur. Die Entscheidung, ob man ihr folgt, ist letztlich eine politische – und genau das liefert ihre Arbeit als Publizistin.
kiwi-verlag.de, bar.wikipedia.org, zukunftsstandort-deutschland.de, perlentaucher.de, youtube.com
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Ulrike Herrmann?
Sie wurde am 13. Januar 1964 geboren und ist damit 62 Jahre alt.
Was verdient Ulrike Herrmann?
Ihr Gehalt ist nicht öffentlich bekannt. Übliche Gehälter für Redakteure bei überregionalen Tageszeitungen liegen zwischen 50.000 und 80.000 Euro brutto jährlich.
Welche Auszeichnungen hat Ulrike Herrmann erhalten?
Konkrete Preise sind nicht prominent dokumentiert. Ihre Bücher schafften es mehrfach auf Bestsellerlisten.
Wo wohnt Ulrike Herrmann?
Sie lebt in Hamburg, ihrem Geburtsort.
Welche Themen behandelt Ulrike Herrmann in ihren Büchern?
Kapitalismuskritik, Geldpolitik, soziale Ungleichheit, die Macht der Finanzmärkte und die Verbindung von Wirtschaft und Krieg.
Wie kann ich Ulrike Herrmann kontaktieren?
Über die Redaktion der taz (E-Mail: wirtschaft@taz.de). Eine persönliche Kontaktmöglichkeit gibt es nicht.
Hat Ulrike Herrmann eine offizielle Website?
Nein, sie betreibt keine eigene Webseite.
Die Antworten fassen den recherchierten Stand zusammen; wo Quellen fehlen, ist das vermerkt.
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