Wer in Baden-Württemberg aufgewachsen ist, kennt sein Gesicht – und seine Stimme. Walter Schultheiß war über Jahrzehnte die personifizierte schwäbische Seele auf der Bühne und vor der Kamera. Mit 101 Jahren ist der dienstälteste Schauspieler des Landes nun gestorben, und zurück bleibt eine Lücke, die mehr als nur eine Bühne betrifft.

Geboren: 25. Mai 1924 in Tübingen ·
Gestorben: 22. Dezember 2025 in Wildberg/Schwarzwald ·
Alter bei Tod: 101 Jahre ·
Beruf: Schauspieler, Autor, Maler ·
Ehefrau: Trudel Wulle (Heirat 1950) ·
Bekannt für: Tatort, Volksschauspieler Baden-Württemberg

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Exakte Anzahl der Kinder (widersprüchliche Angaben in Quellen)
  • Todesursache im Detail nicht öffentlich genannt
  • Letzte Wohnadresse jenseits von Wildberg nicht verifiziert
3Zeitleisten-Signal
  • 25. Mai 1924: Geburt in Tübingen
  • 1950: Heirat mit Trudel Wulle
  • 1950er–2020er: Theater- und Filmkarriere
  • 22. Dezember 2025: Tod in Wildberg
4Wie es weitergeht
Wichtige Fakten zu Walter Schultheiß
Geburtsdatum 25. Mai 1924
Geburtsort Tübingen
Sterbedatum 22. Dezember 2025
Sterbeort Wildberg/Schwarzwald
Alter bei Tod 101 Jahre
Beruf Schauspieler, Autor, Maler
Ehefrau Trudel Wulle (Heirat 25. Mai 1950)
Kinder – (genaue Anzahl recherchieren)
Auszeichnung Baden-Württembergischer Ehrenfilmpreis 2013

Wer ist Walter Schultheiß?

Walter Schultheiß war kein gewöhnlicher Schauspieler – er war der stimmige Ausdruck einer ganzen Region. Seine Karriere erstreckte sich über mehr als sechs Jahrzehnte.

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geboren am 25. Mai 1924 in Tübingen als Sohn eines Handwerkers (Deutschlandfunk)
  • Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung an der württembergischen Landesschule für Bühnenkunst
  • Erste Engagements führten ihn an die Städtischen Bühnen Freiburg und später nach Stuttgart

Die frühen Jahre prägten seinen unverwechselbaren Stil – eine Mischung aus derbem Humor und feiner Beobachtungsgabe. Die Stuttgarter Nachrichten beschrieben ihn später als „kantig, knitz, voller Humor“ (Stuttgarter Nachrichten).

Schauspielkarriere