
Heaven Shall Burn lässt sich nicht in eine Schublade stecken – die Thüringer verbinden Metalcore, Death Metal und Black Metal zu einem Sound, der die Grenzen des Extremmetal immer wieder neu auslotet. Wer sich fragt, was die Band ausmacht, wo sie musikalisch steht und warum sie in der Szene geschätzt wird, findet hier eine klare Einordnung.
Gründungsjahr: 1995 · Herkunft: Saalfeld, Thüringen · Genre: Extremmetal (Metalcore, Death Metal, Black Metal) · Aktuelle Mitglieder: 5 · Studioalben: 9 (Stand 2025) · Monatliche Hörer (Spotify): ca. 220.500
Kurzüberblick
- Gegründet 1995 in Saalfeld, Thüringen
- Genre: Extremmetal (Metalcore, Death Metal, Black Metal) (Saalfeld, Thüringen)
- 5 aktuelle Mitglieder: Marcus Bischoff, Maik Weichert, Alexander Dietz, Eric Bischoff, Christian Bass (Saalfeld, Thüringen)
- Metalcore mit Death-Metal-Einflüssen – laut Wikipedia
- Black-Metal-Atmosphäre in vielen Songs (laut Wikipedia)
- Politische Texte gegen Rechts – laut Dirty Skunks
- „Endzeit“ (2011) – Chart-Erfolg
- „Wanderer“ (2016)
- „Keinen Schritt zurück“ (2024) – Single mit Donots
- Deutsche Extremmetal-Band – Wikipedia
- Gegründet 1995 – Wikipedia
- 5 aktuelle Mitglieder – offizielle Website
| Bandname | Heaven Shall Burn |
| Herkunft | Saalfeld, Thüringen, Deutschland |
| Gründung | 1995 |
| Genre | Extremmetal |
| Aktuelle Mitglieder | Marcus Bischoff, Maik Weichert, Alexander Dietz, Eric Bischoff, Christian Bass |
| Website | www.heavenshallburn.com |
Welche Art von Metal ist Heaven Shall Burn?
Heaven Shall Burn spielt Extremmetal – eine Mischung aus Metalcore, Death Metal und Black Metal. Die Band selbst vermeidet eine feste Genre-Zuschreibung, wie Wikipedia dokumentiert. Der Stil vereint melodische Riffs des Death Metal mit der Härte des Metalcore und atmosphärischen Elementen des Black Metal.
Einordnung in den Extremmetal
Wikipedia führt Heaven Shall Burn als „Extreme Metal“-Band. Der Begriff Extremmetal umfasst Subgenres wie Death Metal, Black Metal, Metalcore und Deathcore. Die Thüringer Band steht genau an der Schnittstelle dieser Stile.
Metalcore-Einflüsse und Death-Metal-Elemente
Der Metalcore-Anteil zeigt sich in Breakdowns und melodischen Passagen. Der Death-Metal-Einfluss äußert sich in tiefen Growls und schnellen Doublebass-Passagen. AAE Music bezeichnet sie als eine der frühen Deathcore-Bands, was die Mischung aus Death Metal und Metalcore unterstreicht.
Black-Metal-Atmosphäre bei Heaven Shall Burn
Einige Songs enthalten Black-Metal-typische Elemente wie Tremolo-Picking und harsche Schreie. Die Atmosphäre erinnert an die Kälte des norwegischen Black Metal, bleibt aber in einen melodischen Death-Metal-Kontext eingebettet.
„Heaven Shall Burn verschmilzt politisierten Death Metal mit Metalcore, Melodic Death und Deathcore“ – Dirty Skunks Bandinfo
Das Fazit: Heaven Shall Burn definiert Extremmetal neu, indem sie Metalcore, Death Metal und Black Metal zu einem eigenständigen Sound verbinden – ohne sich in eine einzelne Schublade stecken zu lassen.
Ist Deafheaven Black Metal?
Deafheaven verbindet Black Metal mit Shoegaze und Post-Rock. Die Band löste Debatten aus, ob sie „echten“ Black Metal spielt. Wikipedia beschreibt Deafheaven als Blackgaze-Band, eine Mischung aus Black Metal und Shoegaze.
Deafheavens Stil zwischen Black Metal und Shoegaze
Wikipedia führt die Einflüsse als Black Metal, Shoegaze und Post-Rock auf. Die französische Wikipedia bezeichnet sie sogar als Post-Metal-Band. Die Band selbst lehnt die Einordnung als reine Black-Metal-Band ab.
Kontroverse um die Genre-Bezeichnung
Gitarrist Kerry McCoy sagte laut Wikipedia: „Wir haben nicht die Ethos, die Ästhetik oder wirklich den Sound einer Black-Metal-Band.“ Deafheaven verzichtet auf Corpsepaint, Pseudonyme und satanische Texte – Elemente, die im Black Metal verbreitet sind, wie die deutsche Wikipedia anmerkt.
Unterschiede zu Heaven Shall Burn
Heaven Shall Burn und Deafheaven unterscheiden sich in Sound und Herkunft grundlegend. Heaven Shall Burn stammt aus Deutschland und spielt politisierten Extremmetal mit Fokus auf Death Metal und Metalcore. Deafheaven kommt aus San Francisco und verbindet Black Metal mit Shoegaze und Post-Rock.
„Deafheaven verbindet Black-Metal-Elemente mit Shoegaze und wird daher oft als Blackgaze eingeordnet“ – Wikipédia: Deafheaven
Das Fazit: Deafheaven ist kein klassischer Black Metal, sondern Blackgaze – eine Stilrichtung, die Black-Metal-Ästhetik mit Shoegaze und Post-Rock verbindet.
Woher stammt Black Metal?
Black Metal entstand in Norwegen Anfang der 1990er Jahre. Bands wie Mayhem, Burzum und Emperor prägten das Genre. Der Ursprung liegt in der norwegischen Schwarzmetall-Szene, die sich durch rohen Klang, harsche Vocals und satanische Texte auszeichnete.
Ursprünge in Norwegen in den 1990er Jahren
Die erste Welle des Black Metal entstand in den frühen 1990ern mit Bands wie Mayhem und Burzum. Diese Bands definierten den Sound mit roher Produktion, Tremolo-Riffs und gutturalem Gesang. Wikipedia dokumentiert, dass der Name Heaven Shall Burn selbst von einem Marduk-Song inspiriert ist – Marduk ist eine schwedische Black-Metal-Band.
Wichtige Bands: Mayhem, Burzum, Emperor
Mayhem gilt als einflussreichste Black-Metal-Band Norwegens. Burzum (Varg Vikernes) prägte den atmosphärischen Black Metal, während Emperor den symphonischen Black Metal einführte. Diese Bands legten den Grundstein für das gesamte Genre.
Einfluss auf moderne Extreme-Metal-Bands
Black Metal beeinflusst Bands wie Heaven Shall Burn. Elemente wie Tremolo-Picking, Black- Metal-typische Schreie und atmosphärische Passagen finden sich in ihrem Sound wieder. Der Einfluss zeigt sich besonders in Songs mit Black-Metal-Ästhetik.
Das Fazit: Black Metal stammt aus Norwegen und beeinflusst bis heute Bands wie Heaven Shall Burn, die Black-Metal-Elemente in ihren Extremmetal integrieren.
Warum wird Deathcore so gehasst?
Deathcore wird oft wegen mangelnder Originalität und übertriebener Brutalität kritisiert. Die Debatte spiegelt Spannungen innerhalb der Metal-Szene wider. Einige Fans sehen Deathcore als Verflachung des Death Metal, andere als legitime Weiterentwicklung.
Kritik aus der Metal-Community
Kritiker werfen Deathcore vor, sich zu sehr auf Breakdowns und Effekthascherei zu konzentrieren. Die musikalische Komplexität soll oft hinter der Wirkung zurückstehen. Diese Kritik betrifft auch Bands, die wie Heaven Shall Burn teils mit Deathcore assoziiert werden.
Mangel an musikalischer Komplexität?
Bei Heaven Shall Burn ist dieser Vorwurf unbegründet. Metal Archives Reviews ordnen sie sogar als näher am melodischen Death Metal als am Metalcore ein – und damit auch entfernt vom Deathcore. Die Band verbindet technisch anspruchsvolle Riffs mit komplexen Songstrukturen.
Vergleich zu Heaven Shall Burn und anderen Bands
Heaven Shall Burn wird zwar teils mit Deathcore assoziiert, aber nicht klar zugeordnet. AAE Music nennt sie eine der frühen Deathcore-Bands, während Wikipedia sie als Extremmetal führt. Die Debatte zeigt: Genre-Grenzen sind fließend.
„Heaven Shall Burn ist eine Band, deren Texte soziale Ungleichheit thematisieren“ – Wikipedia (tschechisch): Heaven Shall Burn
Das Fazit: Deathcore wird kritisiert, aber Heaven Shall Burn steht außerhalb dieser Debatte – sie sind Extremmetal, nicht reiner Deathcore.
Heaven Shall Burn Konzerte 2026 und Vermögen
Die Band hat für 2026 Konzerte angekündigt – genaue Daten finden sich auf der offiziellen Website und Ticketing-Seiten. Das Vermögen der Band wird nicht öffentlich beziffert; Schätzungen basieren auf Albumverkäufen und Touren.
Geplante Tourneen und Festivals 2026
Aktuelle Tourdaten für 2026 sind auf der Website der Band einsehbar. Die Band spielt regelmäßig auf großen Festivals wie Wacken Open Air und Summer Breeze.
Vermögen und kommerzieller Erfolg
Das Vermögen von Heaven Shall Burn ist nicht öffentlich dokumentiert. Die Band hat 9 Studioalben veröffentlicht (Stand 2025) und erreicht auf Spotify monatlich rund 220.500 Hörer – ein solider Wert für eine Extremmetal-Band.
Mitglieder und aktuelle Besetzung
Die aktuellen Mitglieder sind: Marcus Bischoff (Gesang), Maik Weichert (Gitarre), Alexander Dietz (Gitarre), Eric Bischoff (Bass) und Christian Bass (Schlagzeug). Diese Besetzung ist seit mehreren Jahren stabil.
Das Fazit: Heaven Shall Burn ist 2026 live zu sehen – wer die Band erleben möchte, findet die Termine auf der offiziellen Website.
en.wikipedia.org, ca.wikipedia.org, w-fenec.org, ja.wikipedia.org, it.wikipedia.org
Häufig gestellte Fragen
Welche Alben hat Heaven Shall Burn veröffentlicht?
Die Band hat 9 Studioalben veröffentlicht, darunter „Endzeit“ (2011), „Wanderer“ (2016) und das aktuelle Album „Keinen Schritt zurück“ (2024).
Wie viele Mitglieder hat Heaven Shall Burn?
Die Band hat fünf aktuelle Mitglieder: Marcus Bischoff, Maik Weichert, Alexander Dietz, Eric Bischoff und Christian Bass.
Ist Heaven Shall Burn eine politische Band?
Ja, die Band bezieht klar Stellung gegen Rassismus und Faschismus – Quelle: Dirty Skunks.
Wo kann ich Heaven Shall Burn live sehen?
Konzerttermine für 2026 sind auf der offiziellen Website aufgeführt.
Was ist der Unterschied zwischen Heaven Shall Burn und Deafheaven?
Heaven Shall Burn ist deutsche Extremmetal-Band mit Metalcore- und Death-Metal-Einflüssen; Deafheaven ist US-amerikanische Blackgaze-Band mit Shoegaze-Einflüssen.
Wie wurde Heaven Shall Burn gegründet?
Die Band wurde 1995 in Saalfeld, Thüringen gegründet – Quelle: Wikipedia.



